Gepostet von Inform am Sep 27, 2011 in Allgemein, Haus und Garten | 3 Kommentare
Das ist die zentrale Frage, die sich Interessenten stellt. Doch zunächst einmal sollte geklärt werden, um was es sich dabei genau handelt, denn es gibt verschiedene Arten der Solarenergie. Die beiden wesentlichen Arten finden sich in der sogenannten Photovoltaikanlage und in der Solarthermischen-Anlage.
Mit dieser Anlage wird Wärme durch das Erhitzen von Wasser durch die Sonneneinstrahlung erzeugt. Dies geschieht indem das Medium (Wasser) Kanäle durchläuft, wobei ein physikalisches Grundprinzip zur Anwendung kommt, da die Hintergrundfläche der Kanäle schwarz ist, sodass die eintreffenden Lichtstrahlen absorbiert und in Wärme umgewandelt werden. Das Medium in den Kanälen wird mit Hilfe eine Pumper permanent durch diese Kanäle geleitet und durchfließt immer jeweils nach einem Zyklus einen Wärmetauscher. Durch diesen fließt auch das Wasser für die häusliche Versorgung und erwärmt es somit. Doch wie rentabel ist diese Art von Anlage? Das wird im Folgenden geklärt:
Zunächst einmal ist zu erwähnen, dass eine Solarthermie-Anlage nur dann effizient genutzt werden kann, wenn auch eine entsprechende Sonneneinstrahlung herrscht. Ist dies nicht der Fall, so muss eine „Notfallheizung“ fehlende Warmwassermengen kompensieren. Benötigt werden für eine solche Anlage folgende Bauteile: Kollektoren, Rohre zum Verlegen, Solarspeicher, eine Pumpe und Befestigungen. Bei der Wahl des Solarspeichers sind die Wärmeverlustraten in den differenzierten Zuständen des Speichers zu beachten – zum Beispiel bei Volllast oder Stillstand. Die Befestigungsmaterialien müssen eine möglichst hohe Korrosionsbeständigkeit besitzen und insofern optimalen Schutz gegen Wind und Wetter bieten – und zwar über einen Zeitraum von mindestens zwei Jahrzenten. Jedoch sind auch die Kosten von elementarer Bedeutung. Als Beispiel nimmt man eine Kollektorfläche von 5 Quadratmetern, sowie einem 300 Liter Speicher an, wobei sich diese Kombination ideal für einen 4-Personen-Haushalt eignet. Diese Anlage koste etwa 5000 Euro. Außerdem ist es möglich mit einer größeren Anlage auch die Heizung zu unterstützen. Hier können mit etwa 1000 Euro gerechnet werden. Jedoch kann von der Solarthermie aus Gründen der Rentabilität abgesehen werden, da es keine staatlichen Subventionen gibt. Trotzdem kann die Entwicklung der Öl-, Gas- und Strompreise nicht vorausgesagt werden, so dass nur ein zeitweiliges Urteil abgegeben werden kann.
Durch die Bestrahlung mit Licht wird bei einer Photovoltaikanlage Strom in Form von Gleichstrom erzeugt, da bei Auftreffen des Lichtes ein Spannungsgradient zwischen Unter- und Oberseite entsteht, was einen Stromfluss zur Folge hat. Mit Hilfe eines Wechselrichters wird dann in Wechselspannung umgewandelt, die für den gebräuchlichen Haushalt benötigt wird. Eine Photovoltaikanlage besteht aus den folgenden Komponenten: Solarmodule, Wechselrichter, Stromzähler und Sicherheitsbauteile. Den besten Nutzen bringt die Anlage, wenn sie in südliche Richtung ausgelegt ist und einen Anstellwinkel von ca. 30 Grad besitzt. Für einen Leistungsertrag von 2 Kilowatt werden etwa 20 Quadratmeter Photovoltaikfläche benötigt, wobei die jährlich erzeugte Energiemenge bei ca. 1800 Kilowatt liegt. Je größer die Anlage ist, desto rentabler ist die Produktion. Eine durchschnittliche Photovoltaikanlage kostet um die 6000 Euro, wobei es staatliche Unterstützung durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz gibt. Darüber hinaus erhält man für eine Einspeisung von Strom – sofern man diesen nicht selber benötigt – eine für 20 Jahre von Staat festgelegte und garantierte Vergütung.
Fazit: Insgesamt kann man also sagen, dass sich Photovoltaikanlagen im Gegensatz zu Solarthermie-Anlagen durchaus lohnen können.
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